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Die Trinktemperatur ist wichtiger als manch einer annimmt. Hier wird am meisten verkehrt gemacht. Wir wollten zuerst selbst nicht glauben, dass ein oder zwei Grad Unterschied beim Geschmack was ausmachen, aber wir mussten feststellen, dass es stimmt.
Rotwein Fangen wir mal mit den Rotweinen an, da die Fehler am häufigsten passieren und auch den größten (Geschmacks-) Schaden anrichten: Man sagt, dass Rotwein bei Zimmertemperatur genossen wird. Diese Regel stammt allerdings aus einer Zeit, als die Raumtemperatur nie höher als ca. 17 Grad war. Folglich war auch kein Wein wärmer. Da schon ein oder zwei Grad sehr viel im Geschmack ausmachen und heute Rotweine mit teilweise 22 oder 23 Grad auf den Tisch gestellt werden, hat man damit schon 5-6 Grad zuviel (Pfui !!!!!). Man kann sich folgende Faustregel zu Nutze machen, die im groben von allen "Weinkennern" so gehandhabt wird. Letztendlich hilft aber für jeden Wein nur eines: Ausprobieren und immer wieder ausprobieren.
Weißwein Im Verhältnis zu Rotwein wird Weißwein kalt getrunken. Wie beim Rotwein auch, gilt hier ebenso: Ausprobieren ... Als Anhaltspunkt wieder eine kleine Übersicht der von den Weinexperten empfohlenen Temperaturen, die wie immer natürlich nur ein Anhaltspunkt sind. Aber eines sollte man bei Weißwein auf jeden Fall vermeiden: Ungekühlt servierien. Wer's nicht glaubt sollte sich von einer Sorte Wein mal gleichzeitig eine Flasche gekühlten und eine Flasche ungekühlten aufmachen und probieren; keiner wird ihn mehr ungekühlt trinken (die, die es dennoch machen, würden ihn wahrscheinlich auch mit Ketchup trinken).
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